Über uns

In den 1990er Jahren haben mich Berichte über europaweite Tiertransporte mit abscheulichen Bildern über Zustände und Transporte so aufgeschreckt, dass ich drauf und dran war, auf Fleisch generell zu verzichten. Anfangs habe ich dann für den Eigenverbrauch Geflügel aufgezogen. Spätere Berichte über „Gammelfleisch“ und auch die BSE-Seuche haben dazu geführt, dass ich der industriellen Massentierhaltung nicht weiter vertrauen kann. Anfangs habe ich für den Eigenverbrauch Geflügel aufgezogen. Später reifte dann der Wunsch, meine eigenen Rinder und Schweine artgerecht zu halten und aufziehen. 1996 habe ich mit der Rinderhaltung begonnen.

Die Wahl fiel auf das Angusrind, weil es als reines Fleischrind ganzjährig auf der Weide stehen kann, keine Hörner hat und auch sonst sehr gutmütig ist. Aus wenigen Mutterkühen wurde mit den Jahren eine stattliche Herde.

Eventuell stoßen Sie auch auf den Namen „Oddo-Ranch“. Es ist nicht mehr genau festzumachen, woher der Name stammt; sicher ist, dass mein Vater Otto Carius in der Gemeinde Bellheim immer nur „Oddo“ gerufen wurde und ich als Sohn dann eben auch der „Oddo“ war. Und irgendwann stand dann das Schild „Oddo-Ranch“ an der Koppel.

Anfangs hat meine Familie beim „Heu machen“ mitgeholfen. Aber bei der aktuellen Herdengröße ist das nicht mehr ohne moderne Maschinen zu schaffen. Anstatt kleiner Heuballen sind nun große Rundballen erforderlich und auch die Flächen wurden immer größer und immer mehr. 2000 haben wir eine landwirtschaftliche Halle mit Offenstall gebaut. Trotzdem wird der Angushof als klassischer Nebenerwerbsbetrieb geführt. Im Hauptberuf bin ich als Schornsteinfegermeister im eigenen Bezirk tätig.

Carsten Carius